Brandschutz

Ein trockener und heißer Sommer ist für den Wald schwer zu ertragen. Besonders bei Kahlschlag von Teilen heizt sich der Boden bis zu 70°C auf. Wenn dann Glas da ist, kann dies als Brennglas bereits einen Brand auslösen.

Harzkanal

Alles, was trocken ist, brennt gut. Aber die Nadelgehölze brennen besonders gut. Bei den Kiefern und Fichten gibt es Harzkanäle, in denen das ölige Harz fließt. Wenn der Stamm verletzt wird, dann tritt das klebrige Harz aus. Dieses ölige Harz sorgt dafür, dass Fichten und Kiefern besonders gut brennen.

Brennende Blätter

Es gibt auch Laubbäume, die sehr gut brennen. Dazu gehört der Eucalyptusbaum, der in Australien wächst. Seine Blätter haben Ölzellen, in denen das Eukalyptusöl ist. Der Koalabär kann von den Eukalyptusblättern im Baum leben, aber er muss schnell flüchten, wenn Feuer ausbricht, weil die ölhaltigen Blätter gut brennen.

Welche Bäume brennen schlecht?

Die einheimischen Laubbäume wie die Eiche und die Buche brennen schlecht. Auch die Linde und der Ahorn brennen nicht gut, weil ihre Laubblätter viel Wasser enthalten und der Boden unter ihnen klimatisiert ist und sich nicht so stark aufheizt.

Feuerwehreinsatz

Für den Feuerwehreinsatz im Wald gibt es echte Spezialfahrzeuge, die extrem gut im Gelände unterwegs sind und auch durch eine Feuerwand hindurch fahren können.

Kein Kahlschlag und Nadelwald, sondern für Mischwald sorgen!