Jeder Samen ist ein Energiespeicher und er enthält einen kleinen Embryo, der sich zu einer Pflanze entwickelt. Der Zuckermais wird erst im Mai ausgesät und kann dann nach fünf Monaten, also ab September, geerntet werden.
Genetische Veränderung
Die Gene des Mais-Embryos sind heute von uns Menschen verändert worden. Es werden Maisprodukte aus gentechnisch veränderten Maispflanzen in Europa als Lebensmittel und Futtermittel verwendet. Die Europäische Kommission hat im April 2025 drei Sorten zugelassen, die als sicher eingestuft werden und uns und den Tieren nicht schaden. Die Zulassung gilt 10 Jahre und die Produkte müssen genau gekennzeichnet sein.

Paradise Rainbow
Es wird auch ohne Gentechnik bunt, nur dauert es bis zu 10 Jahren bis eine neue Sorte stabil und rein verfügbar ist. Dabei werden zwei Sorten gekreuzt und die besten Samen solange aussortiert, bis die Farben eines Kolbens bunt und klar sind. Die Sorte Rainbow wird seit 2020 gezüchtet und hat leuchtend bunte Samen, die nicht nur gelb, sondern rot, blau und grün leuchten. Die Samen können gegessen werden oder als Futter und als Zierde verwendet werden.
Mäuse-Energie
Natürlich lassen wir ein paar Kolben im Gartenbeet im Herbst zurück, damit auch die Vögel und ein paar Mäuse genug Nahrung finden, um gut durch den Winter zu kommen. Der Mais wächst gut mit Kürbissen und Stangenbohnen zusammen, die alle aus Amerika kommen.

Mit verschiedenen Sorten aus biologischem Anbau wird das Leben bunter und bleibt natürlich sicher!
