Die Erdnuss ist keine Nuss. Sie gehört zu den Schmetterlingsblütlern und ist eigentlich eine Bohne. Aber auch nicht irgendeine, sondern eine Erdbohne. Die Erdbohne oder Erdnuss wächst auch nicht an den Wurzeln.
In die Erde wachsen
Nach der Blüte, die sich selbst befruchtet, bildet sich eine kleine Nuss. Genauso ist dies bei der Buschbohne oder Feuerbohne. Die Samen der Bohnen sind sehr giftig und daher werden sie in Ruhe gelassen. Wir können Bohnen nur gekocht essen, weil dann das Gift weg ist.

Die wachsende Erdnuss ist nicht giftig und schützt sich vor Fraßfeinden, indem sie sich versteckt. Dazu drückt die Pflanze die kleine Nuss in die Erde. Die Nuss bohrt sich da hinein und wird dann unter der Erde dick.

Versteckt reif werden
Wenn die Erdnüsse in der Erde reif sind, wird die Pflanze über der Erde gelb. Nach vier bis sechs Monaten ist das der Fall. Auf dem Feld werden die Erdnusspflanzen mit einem Roder aus der Erde gezogen und bleiben mit ihren Erdnüssen zum Trocknen liegen.

Ernte
Wenn die Erdnüsse auf dem Feld nach 2-4 Tagen trocken sind fahren Erdnusspflückmaschinen über das Feld, die die Erdnussschoten von der Pflanze trennen und aufsammeln. Dann kommen sie in eine Halle, wo sie noch einmal nachtrocknen. Wenn die Erdnüsse aus der Dose gekauft werden, sind die Schoten entfernt und die Erdnüsse geröstet.

Die meisten Erdnüsse werden in China, Indien, Nigeria und den USA angebaut. Die Erdnüsse werden oft auch weiter verarbeitet zu Erdnussbutter, Erdnusssauce damit der Maisflip zum Erdnussflip wird, Erdnussöl und manchmal auch in der Schokolade.

Auch wenn es uns oft nicht die Bohne interessiert, wo die Erdnüsse herkommen, essen viele von uns gerne die Erdnüsse beim Fußball-WM-Spaß!
