Existenzquelle Gras

Auch wenn viele Pollenallergiker noch unter den Graspollen leiden und dem Gras so gar nichts positives abgewinnen können, ist es so, dass wir ohne Gras, also die Grasgewächse, nicht leben können.

Wozu Gras?

Der KI fällt zum Gras als erstes Tierfutter und Rasen als Bodenpflege ein. Aber wenn man noch nach dem wirtschaftlichen Nutzen für uns Menschen nachfragt, dann kommt das Getreide mit Weizen, Reis und Mais, der Rohrzucker, das Graspapier und die Flechtkörbe und das Biogas. Die KI vergisst die vielen Ziergräser, die zwischen den Stauden als Begleitpflanzen im öffentlichen Grün und in Staudenbeeten wachsen.

Spaltung von Gras

Die Kühe stehen schon lange nicht mehr auf der Weide, sondern sie sind nur noch im Stall. Sie stehen auf einer Stelle und fressen bis zu 16 Stunden täglich Gras, Heu und weil sie nur als Hochleitungsmilchkühe gehalten werden, Maissilage für mehr Energie. Täglich brauchen sie 70 bis 140 kg Gras.

Als Wiederkäuer landet das Gras erst im Pansen, dann im Netzmagen, wo es zerkleinert wird und wieder zurück in das Maul zum Wiederkäuen gelangt. Anschließend kommt es in den Blättermagen, wo es eingedickt wird und schließlich in den Labmagen, wo es verdaut und so in seine Bausteine zerlegt ist, dass es aufgenommen werden kann. Alles übrige wird dann über den Darm als Urin und Kuhpfladen ausgeschieden. Wir können nicht vom Gras leben, weil wir es nicht in seine Einzelteile zerlegen können. Die Kuh hat dazu ein spezielles Enzym, das ist ein Stoff, der die Zerkleinerung ermöglicht.

Graspapier

Wenn wir uns zunehmend vegetarisch ernähren, dann steht das Heu und damit das Gras wieder neu für die Papierherstellung zur Verfügung. Es war ersetzt durch Holzfasern. Aber die Herstellung von Papier aus Holzfasern verbraucht sehr viel Wasser und Energie und ist nicht umweltfreundlich. Aus Altpapier und Graspellets entsteht das Graspapier. Es ist eine umweltfreundliche Alternative und wird schon in fast allen Supermärkten als ökologische Transportschalen von Erdbeeren, anderem Obst und Eiern als Ersatz für Plastik genutzt. Und das Buch und auch das Schreibpapier gibt es immer noch und das wird auch so bleiben, weil Übersichten und Arbeitsskizzen zum besseren Verstehen notwendig sind.

Erst, wenn wir mehrfach von verschiedenen Seiten fragen, kommen wir mit der KI den Graswurzeln auf die Spur!