Frostmond

Der Vollmond im November liegt hinter uns. Er läutet den ersten Frost ein und wird auch Frostmond genannt. Solange es im Spätherbst möglich ist, wird die Komposterde bewegt und die Hochbeete werden aufgefüllt, wenn sie gerade frei sind.

Begegnung

Die Begegnung mit der Erdkröte ist besonders. Man nimmt sie zunächst gar nicht wahr. Bewegt sich da die Erde? Erst durch die Bewegung wird die Erdkröte sichtbar. Sie verharrt dann regungslos und wartet den Moment ab, wo wir uns abwenden und unsere Arbeit fortsetzen. Dann gräbt sie sich langsam tiefer in die Erde ein, wo sie in der Winterstarre bis zum Frühjahr lebt.

Wandlung

Die Begegnung mit der Erdkröte führt zur Verbundenheit mit der Erde. Sie kann aber auch erschrecken und beunruhigen, was so alles in der Erde verborgen ist. Was schlummert im Dunklen, für uns unsichtbar? Weil die Erdkröte im Frühjahr das Wasser braucht, lebt sie in der Nähe eines Teiches und ist mit dem wässrigen Mond verbunden, weil sie meist in der Dämmerung aktiv ist und nur um den Vollmond herum gesehen werden kann.

Gegenpol

Die magnetische Kraft des Mondes fordert einen Gegenpol zur weiblichen Erdkröte. Die männliche Erdkröte ist kleiner und sprunggewaltig und sie klammert sich im Frühjahr während der Laichzeit am Weibchen fest, um das fadenförmige Gelege im Teich zu befruchten. Auch sie ist jetzt auf der Suche nach einem Winterquartier tief in der Erde.

Die Begegnung mit einer Erdkröte hat etwas Magisches und kann uns wandeln!