Mit den wärmeren Temperaturen tauchen auch die Schnecken wieder auf. Während die Vielfüßler und die Würmer fressen, was ihnen vor den Mund kommt, suchen die Schnecken gezielt ihre Lieblingspflanzen auf. Sie haben zwar Augen, aber die sind stets in den Himmel gerichtet.
Dem Duft auf der Spur
Wie kann die Schnecke nun ihre Lieblingspflanze zum Fressen finden? Die Schnecken können sehr gut riechen. Unter ihren zwei Augenfühlern haben die Schnecken zwei Nasenfühler und um ihren Mund haben sie ganz viele Riechzellen, mit denen sie ihre Umgebung erkunden.

Gezielt Nahrung auswählen
Eine Schnecke kann ihr Futter bis 50 m wahrnehmen und in der Stunde 3 - 4 Meter weit kriechen. Ihre schleimige Spur führt sie zielsicher zu Salat, Erdbeeren, Rittersporn, Lupinen, und vielen jungen Keimlingen. Frisches Grün steht auf dem Speiseplan. Alles, was bitter schmeckt und stark riecht wie der Lavendel, meidet die Schnecke.
Klein raspeln
Die Schnecke hat keine Zähne und keine Zunge, sondern eine Raspel mit 20 000 Zähnchen im Mund, mit der alles Grün klein gemahlen wird. Sie frisst schnell: Nur eine Stunde pro Tag verbringt sie mit Fressen und sieben Stunden kriecht sie und den Rest am Tag verschläft sie.

Schnecken können viel weiter riechen als so manche KI behauptet. Die Informationen der KI kommen oft aus einzelnen Experimenten und nicht aus der Praxis! Gezielt der Nase nach und weite Wege gehen sind das Motto der Schnecke!
