Hochwasser

Das Jahr startet im Norden mit Dauerregen und sehr hohen Wasserständen der Flüsse, die in einigen Regionen großflächig über die Ufer getreten sind. Viele Helfer schützen da, wo keine Wiesenlandschaft als Puffer da ist, um die extreme Situation im Griff zu behalten.

Graswiese als Puffer

Man kann es sich kaum vorstellen: Ein kleiner Fluß wie die Leine, umgeben von einer weiträumigen Wiesenlandschaft schwillt plötzlich an und überschwemmt in kurzer Zeit ganze Wiesenflächen. Gras und Sträucher verhindern die Erosion der Erde und wirken als Stabilisator. Ohne die Landwirte, die diese Wiesen mähen und kultivieren, sähe die Situation vielleicht ganz anders aus.

Helfende Hände für Deiche

Dort, wo hohe Deiche gebaut wurden, um näher in Flußnähe bauen zu können, werden nun helfende Hände gebraucht, damit die Deiche gestärkt werden und dem Wasserdruck standhalten. Ohne die Technik des Deichbaus und die helfenden Hände, die oft ehrenamtlich arbeiten, können die extremen Schwankungen nicht ausgeglichen werden.

Extreme aushalten

Um extreme Situationen gut aushalten zu können, braucht man starke Verbindungen zu anderen Menschen vor Ort. Die Verbundenheit zum Land, das man selbst prägt und das einen viele Jahre geprägt hat, lässt einen die Kraft der Natur erahnen. Sie kann bedrohlich werden, wenn man sie falsch einschätzt und sich nicht gut organisiert hat. Ohne die ehrenamtlich arbeitende Feuerwehr entsteht schnell Rat- und Hilflosigkeit.

Unsere Wiesen sind der Puffer, wenn die Flüsse zu Strömen werden: Auch wir brauchen einen Ausgleich, wenn unsere Gefühle überschwappen!