Der Kälteeinbruch sorgt für Rauhreif, Schnee und gefrorenes Wasser sowie gefrorene Erde. Mit einem Mal kann man draußen nichts mehr machen. Während draußen alles Wässrige abstirbt, wachsen drinnen einige Pflanzen nur im Wasser.
Wasser statt Erde
Die Hydrokultur von Zimmerpflanzen gibt es mit Blähton schon lange. Einige Pflanzen wachsen aber auch ganz einfach in Gläsern, wenn das Wasser regelmäßig gewechselt wird. In verschiedenen Glasgefäßen wirken die Pflanzen besonders belebend.

Pflanzen für Hydrokultur: Philodendron, Monstera, Orchideen, Gartenkräuter, Salat
Salat und Gartenkräuter wachsen in Marmeladengläsern und leicht ausgeschnittenem Schraubverschluss und bilden schnell Wurzeln. Basilikum, Petersilie oder auch Minze zaubern Kräuterfrische.

Zwiebelkultur
Wenn wir im Januar blühende Hyazinthen auf der Fensterbank mit ihrem Duft genießen wollen, können wir jetzt anfangen die Zwiebeln mit speziellen Hyazinthengläsern anzutreiben. Dazu werden die Gläser zur Hälfte mit Wasser gefüllt und oben eine Hyazinthenzwiebel auf den Glasrand gesetzt. Bei 10 °C werden die Zwiebeln nun langsam aufwachen und in 3-4 Wochen viele Wurzeln gebildet haben. Wenn Weihnachten ist, können die Gläser dann bei 20 °C ins warme Zimmer geholt werden. Dann wird die Blüte sich hoch schieben und Mitte Januar blühen.
Alte Glasmurmeln oder Glasnuggets machen die Wasserkultur bunter!
