Sandplatz

Es muss im Garten auch ein paar wilde Stellen geben. Eine Stelle ist ein sandiger Platz mit großen Steinen und eher maritimen Pflanzen, die mit diesen extremen Bedingungen zurecht kommen.

Nistplätze

Während die Honigbienen als Staat in einem Bienenstock leben, arbeiten die Wildbienen für sich allein. Sie schlüpfen im Frühjahr und paaren sich. Sie bauen Nester und brauchen dafür Nistplätze wie wir sie mit dem Insektenhotel schaffen können. Die Sandbienen brauchen aber unbedingt Sand und Steine und bauen sich Gänge, an deren Ende sie ein Ei legen und viel Pollen und Nahrung vor das Ei packen, um die Larve damit zu versorgen.

Schutzfunktion

Am Sand brauchen die Sandbienen Schutz durch dornige Pflanzen, damit ihre Nester nicht zerstört werden. Es wachsen Brombeeren und schön sieht die Kardendistel aus. Sie ist auch Nahrung für die zweite Generation der Sandbienen, die jetzt schlüpft.

Brummende blauschwarze Holzbiene

Die Holzbienen erwachen im März und leben meist bis jetzt im August, wo ihre Brut flügge ist. Die jungen Holzbienen sind jetzt ganz hungrig. Sie leben bis zum Herbst und suchen sich im Totholz ein Winterquartier, wo sie bis zu Frühjahr bleiben.

Kardendistel
Die Kardendistel beginnt in der Mitte zu blühen und blüht dann nach oben und unten ab.

An der Grenze zum Wilden wird Neues Leben ausgebrütet!