Tief drin

Es gibt natürlich für die Pflanzen im Garten viele tierische Feinde. Besonders die unter der Erde wühlenden Genossen können bei einer geplanten Ernte großen Schaden anrichten. Damit ist nicht der Maulwurf gemeint, der zwar auch Erdhaufen wirft, aber die Larven und Raupen im Boden in Schach hält. Der Hauptfeind im Gemüsegarten unter den Säugetieren ist die Wühlmaus.

ganzjährig aktiv

Die Wühlmaus ist tagsüber und nachts aktiv und das das ganze Jahr. Ihre Hügel sind flacher als beim Maulwurf und unregelmäßig geformt. Sie suchen alle 2 bis 4 Stunden nach Nahrung und haben meist einen Bau, in dem sie Nahrung speichern und einen Bau, in dem sie bis zu 4 Mal im Jahr 4-6 Junge großziehen.

großer Schaden

Sie leben in Hausgärten, Obstanlagen und Parkanlagen und fressen ungefähr 100 gr Pflanzennahrung am Tag. Sie lieben Wurzelgemüse und unter den Wildpflanzen den Löwenzahn, Ampfer, Wegerich und wilde Möhre sowie den Krokus. In Feldnähe sind ihre natürlichen Feinde die Greifvögel und das Hermelin und Wiesel.

mechanischer Schutz

Wenn wir nicht zu Fallen und Chemie greifen wollen, dann bleibt der mechanische Schutz. Obstgehölze können in einen großen Drahtkorb gepflanzt werden und Hochbeete werden unten durch Draht geschützt werden. Frei wachsen und blühen dann eben nicht Tulpenzwiebeln, sondern Narzissen und Kaiserkronen. Schallwellen zur Vertreibung sind bei Wühlmäusen nicht erfolgreich, weil sie dagegen unempfindlich sind.

Mit zunehmender Tiefe einer Begegnung wandelt sich dein Blick!