Überlebensstrategien

Nicht alle Schmetterlinge überdauern die unwirtliche Zeit in einer Warteschleife als Puppe wie es der Schwalbenschwanz und der große Kohlweißling tun.

Schmetterlingshaus

Es gibt verschiedene Ausführungen von Schmetterlingshäusern zu kaufen. Sie sollten etwa einen Meter bis zwei Meter über dem Boden windgeschützt aufgestellt werden. Die Häuser können durch eine Klappe auf der Rückseite noch mit Moos und Ästen befüllt werden und somit für die Schmetterlinge, die als erwachsene Schmetterlinge überwintern, ein zuhause sein. Dazu gehören das Tagpfauenauge, der kleine Fuchs und der Zitronenfalter.

Eiskalt

Während es draußen kalt wird, bleiben die Schmetterlinge in einer Art Winterstarre am Leben und verbrauchen nur ganz wenig Energie. Besonders ist der Zitronenfalter, weil er ein Frostschutzmittel eingelagert hat und bei Kältebeginn einen Teil seines Wassers aus den Zellen heraus lässt und so auch draußen nicht erfriert und bereits mit ein paar Sonnenstrahlen im Februar und März wieder aus seiner Winterstarre erwacht.

es bleibt das Ei

Es gibt auch Schmetterlinge wie der Nierenfleckzipfelfalter, die im Herbst vereinzelt an Rosengewächse unten ein weißes Ei ablegen, das dort überwintert. Im Frühjahr schlüpft dann mit dem Austrieb der Pflanze die Raupe und beginnt sich bei der Pflanze bis zum Puppenstadium nach oben zu fressen.

Unter unwirtlichen Bedingungen können wir uns wie einige Schmetterlinge ins Haus zurückziehen oder unsere Vorhaben wie in einem Ei erst einmal in Ruhe reif werden lassen!