unverzichtbar

Mit dem Frühjahr kommen auch wieder mehr Kräuter auf den Tisch. Ohne Kräuter geht es nicht: Basilikum, Petersilie, Rosmarin, Thymian und die Minze sind die wichtigsten Kräuter. Für die Teetrinker ist die Minze unverzichtbar.

In Schach halten

Die Minzen haben einen unglaublichen Ausbreitungsdrang. Mit ihrem horizontalen Wurzelwachstum sind sie schwer zu begrenzen und daher im Garten oft unbeliebt. Die Sorge nimmt der himmelblaue Blattkäfer. Er ist nur 9 mm groß, aber er leuchtet blau und er ernährt sich nur von der Minze. Wie er das Minzbeet gefunden hat, weiß kein Mensch, aber er hilft, die Minze im Wachstum zu bremsen und sie so in Schach zu halten.

Der himmelblauer Blattkäfer, Chrysolina coerulans, lebt mit der Minze und von der Minze!

Aufbauende Struktur

Die Minze ist ein guter Bodendecker, weil der Boden bewachsen ist und andere Wildkräuter unterdrückt werden. Weil die Minze Wasser liebt, bleibt der Boden locker und gut durchlüftet. Die Minze wächst auch im Schatten oder unter höheren Pflanzen.

Gute Verbindung

Die Minze ist ein guter Begleiter für die Tomate, den Kohl und die Zwiebeln oder Kräuter wie die Melisse und den Oregano. Mit ihrem Inhaltsstoff Menthol vertreibt die Minze die Schädlinge der Gemüsepflanzen und erhöht den Ertrag. Ergebnisse aus der Forschung sagen, dass die Gemüsepflanzen kräftiger sind und deutlich mehr geerntet werden kann.

Begegnungen im Garten eröffnen erfrischend neue Perspektiven!