Winterbeginn

Bereits seit Anfang November hat der Winter begonnen. Auch wenn es jetzt ab und zu noch frühlingshaft warm ist, fallen die Blätter von den Bäumen. Der Blattfall der Stieleiche läutet in Deutschland den Winterbeginn in der Natur ein.

Mulchen oder wegräumen?

Es gibt Blätter, die viel Gerbsäure enthalten und in Mengen toxisch wirken wie die Blätter vom Walnussbaum oder ledrig sind wie Kirschlorbeer und ganz lange brauchen bis sie verrotten. Manchen Blätter enthalten auch giftige Stoffe wie Alkaloide, die durch den Zersetzungsprozess in den Boden gelangen. All diese Blätter werden besser in der Biotonne entsorgt und sollten nicht gemulcht oder in größeren Mengen auf den Komposthaufen gelangen. Die Sachen in der Biotonne werden mit vielen anderen Gartenabfällen zusammen gemixt und dadurch verdünnt sich der giftige oder schwer verrottbare Effekt. Für Tiere sind die Herbstzeitlose und das Jakobskreuzkraut im Heu und der Blattsilage gefährlich, weil sich die Giftstoffe nicht schnell abbauen.

Besonders giftige Pflanzen: Herbstzeitlose, Goldregen, Blauregen, Maiglöckchen, Pfaffenhütchen, Eibe und Eisenhut

Adernetz

Wenn das Chlorophyll abgebaut wird und die Herbstfärbung der Blätter einsetzt, lösen sich auch langsam die einzelnen Blattzellen auf. Zurück bleibt das Adernetz des Blattes, das das Blatt mit Wasser und Nährstoffen versorgt hat. Auch dieses zarte Adernnetz löst sich im Kompost oder beim Mulchen auf.

Auflösung und was bleibt

Am Ende wird alles wieder Teil der Erde. Laubhumus oder Humus bezeichnet man die Erde mit vielen organischen Bestandteilen. Diese Erde ist oft dunkelbraun und feucht. Darin wachsen dann im Frühjahr wieder neue Pflanzen aus Samen heran. Schnell verrotten die Blätter der Obstbäume, Birke, Haselnuss, Ahorn und Hainbuche. Und während es draußen zu modern beginnt, zieht es uns mehr und mehr ins Haus.

Wenn das lebendige Grün weicht, bleiben die Strukturen!