Winterblüten

Selbst im Winter gibt es Stauden, Gehölze und Knollen, die der Kälte trotzen und mit ihren Blüten “das Eis brechen”. Die eher kalten Sonnenstrahlen im Winter lassen uns mit den weißen und gelben Winterblüten Hoffnung finden. Und diese Hoffnung kann uns dazu beflügeln, buchstäblich nach den Sternen zu greifen.

Das Eis brechen

Mit der Christrose, Helleborus nigra, blüht im Winter eine Rose ohne Dornen. Mit ihren weißen Blüten, die nahe am Boden stehen wirkt sie im Garten eher bescheiden. Es wirkt so, als könnte sie das Eis brechen, die Kälte lösen oder ihr zumindest trotzen. Und genau diese Form der Hoffnung verkörpert für uns das Weihnachtsfest, auf das wir uns nun einstimmen.

Schneeglöckchen

Hoffnung finden

Die Schneeglöckchen, Galanthus nivalis, blühen erst im Januar und verbreiten dann die erste Vorfreude oder Hoffnung auf das kommende Frühjahr. Aber vor dem Frühjahr tauchen wir ein in die Zeit der Dunkelheit mit ihren inneren Wundern, die in der Nacht aufleuchten.

strohsterne

Nach den Sternen greifen

Neben den Sternen am nächtlichen Himmel und den Strohsternen im Innenraum finden auch die Weihnachtssterne aus dem tropischen Afrika zu uns. Mit ihren roten oder weißen Hochblätttern, die wie Blüten aussehen, erinnern sie an feurige Sterne. Die eigentlichen Blüten sind eher klein und unscheinbar und sehen aus wie von einem anderen Stern!

Ich wünsche uns allen besinnliche und frohe Weihnachtstage! Nach der Zeit der Rauhnächte, die uns alle auf das kommende Jahr einstimmen können, geht es hier am 5. Januar 2020 weiter.