Wurmreich

Im Winter machen auch die Würmer im Boden eine Winterpause. Wenn es kalt wird, graben sie sich tiefer in den Boden und warten, dass die Temperaturen wieder über die 10 °C Marke klettern. Sie bleiben solange dort im Boden, wo es nicht friert, denn unter 0° C sterben die Würmer.

Regenwurm

Der wichtigste Wurm für uns Menschen ist der Regenwurm. Er ist eine fressende Röhre, die nicht sehen, hören und riechen kann. Aber auch der Regenwurm hat ein kleines Gehirn und 5 Herzbögen, die sein Blut durch die ganze Röhre und wieder zurück pumpen. Mit dem Gehirn können sie steuern, was ihr Lichtsensor, Temperatursensor und ihr Drucksensor und ihre Borsten wahrnehmen.

Erdarbeiten

Die Ausscheidungen des Regenwurms sorgen für die Krümelstruktur des Boden und reichern ihn gleichzeitig mit Humus an. Ohne die Regenwürmer haben es die Keimlinge viel schwerer. Wo viele Regenwürmer im Boden sind, tauchen weniger Schnecken auf und auch das hilft den Pflanzen, groß zu werden.

Fadenwürmer oder Nematoden

Für uns unsichtbar kommen im Boden auch ganz kleine Fadenwürmer vor. Sie fressen die feinen Haarwurzeln der Pflanzen. Das mögen die Pflanzen gar nicht, weil sie dann kein Wasser und keine Nährstoffe mehr aufnehmen können. Dann sterben die Pflanzen ab. Auch die Nematoden ziehen sich im Winter zurück und überwintern meist als Ei. Deshalb brauchen wir eine Fruchtfolge, damit die Nematoden ihre Lieblingswurzeln vergeblich suchen.

Tierische Leistungen im Verborgenen!