Eibe

Taxus baccata

Die Eibe ist der giftigste Baum in Europa!

Aufgabe: Die Eibe wächst im Schatten sehr langsam, aber sie kann 1000 Jahre alt werden. Sie produziert kein Harz und keine Zapfen, sondern rote Scheinbeeren, die von den Vögeln im Winter gefressen werden. Rehe und Hasen fressen die Triebe der Eibe auch gerne. Für alle anderen Tiere und Menschen ist der Verzehr von Nadeln und Früchten aufgrund des Wirkstoffes Taxin bereits bei geringen Mengen tödlich.

Besonderes: Neben dem Wirkstoff Taxin produziert die Eibe noch eine Vorstufe des Wirkstoffes Paclitaxel in ihren Nadeln. Dieser Wirkstoff ist zur Zeit weltweit einer der bedeutendsten Wirkstoffe in der Chemotherapie im Kampf gegen Krebs, indem die Vermehrung der Krebszellen blockiert wird.
Die Eibe wird gerne als Heckenpflanze verwendet, weil man sie gut schneiden kann.
Die Eibe ist zweihäusig: Es gibt männliche Pflanzen, die kleine gelbe Pollen produzieren und weibliche Pflanzen, die im Herbst die roten Scheinbeeren entwickeln.

Piano: PinalesII