Pioniere

Wenn da nur Brachland oder Wiese ist und niemand grast oder mäht, dann bleibt das nicht lange so. Es kommen die Pioniere. Sie sind ökologisch unverzichtbar, weil sie sofort beginnen, die entstandenen Lücken wieder zu schließen.

Baumpioniere

Die Pioniere verbreiten sich über weite Entfernungen zahlreich mit dem Wind. Die Jungpflanzen wachsen sehr schnell und vertragen Hitze und Trockenheit. Sie schaffen ein Mikroklima, verhindern schnellen Kahlfrost und das Aufheizen des Bodens. In vielen Vorgärten und Gärten wachsen die Pioniere: Trauerweide, Hängebirke und kleine Vertreter der Kiefern.

Lückenfüller am Boden

Auch die Graslücken am Boden werden schnell geschlossen. Die Bodendecke kann auch mit Ziergräsern wie Carexarten und Sedum bepflanzt werden. Wenn die Stauden teppichartig angeordnet werden, bezeichnet man das als den New German Style. Die teppichartige Bodengestaltung sorgt für Humusbildung und Stabilität und verhindert die Bodenverdichtung. Der neue deutsche Style ist übrigens auch in New York sehr gefragt.

Schlüsselarten

Es gibt unter den Pflanzen die, die nicht ersetzt werden können. Eine Landschaft ohne Gras kann man sich nicht vorstellen. Ein Ort ohne einen Baum gibt es auch selten. Es bleibt, was nicht ersetzt werden kann. Und wenn das Gras wegen der Klimaveränderung Probleme bereitet, werden erst trockenresistente Grasmischungen verwendet ehe man mit Wildkräutern zum Grasersatz übergeht.

Unter den Tieren sind die Mäuse die Pioniere schlechthin: Sie sind mobil und anpassungsfähig und vermehren sich schnell.

Ohne die Pioniere und ihre Leistung fehlt die Fülle und Beweglichkeit!