Es gibt sie, die heißen Tage, an denen alles förmlich nach Wasser lechzt. Im Garten ist kein Teich, aber für ein Sumpfbeet könnte man noch Raum schaffen. Im Moment schwimmt die Miniseerose in der Zinkwanne vor sich hin.
Sumpfbeet
Ein Sumpfbeet ist nicht nur ein idealer Ort für Schnecken, weil es dort am Wasser rand immer feucht ist, sondern auch für viele Insekten und Wasserpflanzen eine nicht austrocknende Wasserquelle. Auf der Wasserminze tanken verschiedene Schlupfwespen.
mit Heilkraft
In einem Sumpfbeet wachsen der Kalmus als biologischer Filter und es blühen zu verschiedenen Zeit eine Reihe von Pflanzen mit Heilkraft: Im Frühjahr blüht die Sumpfdotterblume von März bis Mai, es folgt der Fieberklee von April bis Juni, dann blüht der Weiderich von Juni bis September und die Wasserminze blüht von Juli bis Oktober. Die Brunnenkresse wächst in kühlem bewegten Wasser im Sommer in der Zinkwanne und kommt von September bis März auf die Fensterbank in der Küche, um mit Vitamin C zu versorgen.

und mit lebenden Dinosauriern
Die Schnecken können manchmal zu viel werden und neben dem Igel lebt auch die europäische Sumpfschildkröte von Schnecken. Entdeckt habe ich sie im botanischen Garten in München. Sie kommt tatsächlich in Europa vor, aber bei uns ist sie so gut wie ausgestorben. Es fehlt die sumpfige Landschaft mit Sandbänken für die Eiablage. Vereinzelt gelingt es mit der Initiative des NABU, sie heranzuziehen und sie auszuwildern.

Mit Heilkraft aus dem Sumpf kommen!

Kalmus
Wasserminze
Weiderich
Fieberklee
Brunnenkresse
Sumpfdotterblume