In ganz vielen Gärten gibt es sie: Die Hortensien. Sie werden auch Wasserschlürfer genannt, weil sie nicht nur einen halbschattigen bis schattigen Platz bevorzugen und brauchen, sondern auch viel Wasser.
Späte Blüte
Während in der Sonne noch viele Rosen neben dem Lavendel blühen oder auch Staudenbeete mit dem Sonnenhut und der Rudbeckia neben vielen Gräsern zu sehen sind, blühen an der Nordseite des Hauses jetzt im Spätsommer die Hortensien und wachsen neben Farnen oder den Brombeeren.

Vielfältige Blütendolden
Die Blütendolden der Hortensien bestehen aus vielen Scheinblüten, das sind farbig gefärbte Blätter, und winzigen echten Blüten. Während die Ballhortensien fast ganz aus Scheinblüten bestehen und für Insekten nicht mehr attraktiv sind, beind bei den Rispenhortensien und Tellerhortensien die Blüten in der Mitte konzentriert oder zwischen den Scheinblüten angeordnet. Die Scheinblüten erhöhen besonders für uns die Attraktivität und erregen die Aufmerksamkeit.

Über die Faszination
Der Reiz einer langanhaltenden Blüte, einer komplexen Blütenkreation, die kein Ende hat, ist bis heute ungebrochen. Es gibt die ökologisch wertvollen, zarten kleinen, oft unscheinbaren Blüten, und dann gibt es diese Faszination der großen Blütenfülle, die viel Züchtungsarbeit und häufiges Gießen erfordert. Dieser Widerspruch ist Teil der Faszination, einer Kraft der Ästhetik jenseits der sachlichen Logik. Bei aller Sachlichkeit hat auch mich die Magie der Blüte und die Süße des Blattes verführt…
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Die Künstler unter den Pflanzen
