Es gibt verschiedene Baumformen mit ihrem eigenen Charakter. Mit der Wahl des Baumes prägen wir unseren Raum, setzen unterschiedliche Akzente und erreichen je nach Charakter das Ziel unseres Schutzbedürfnisses.
Schutz
Ein Baum ist mehr als ein Baum. Für uns Menschen ist er die Lebensgrundlage. Wir brauchen nicht nur den Sauerstoff und das Holz, sondern oft auch seine Früchte, Säfte, die Rinde oder die Wurzeln. Äußerlich ist der Baum auch Windschutz oder mit den schmalen Kegelformen Sichtschutz
und die größeren Wipfelbäume schützen auch vor Sonne und wirken als Klimabäume, indem sie durch ihre Wasserverdunstung über ihre Blätter kühlen.

Lebensraum
Bäume strukturieren Räume, bieten Orientierung oder in großen Waldgebieten auch Verirrungsmöglichkeiten und sie schaffen auch Raum für wildlebende Tiere. Es gibt auch viele kleinbleibende Bäume, die auch im kleinen Garten Raum für Privatsphäre schaffen oder ein architektonisches Element für Betrachtungen bieten. Schmale Kegelbäume, zarte Schirmbäume wie der Fächerahorn sind Beispiele für einen geringen Platzbedarf.
Akzente
Mit den verschiedenen Baumformen entstehen Charaktertypen: Die immergrüne und immer lebendige Instanz verkörpern die Koniferen und der Bambus, die Harmonie spiegeln die Kugelbäume und auch die Wipfelbäume, Platz für Trauer schaffen die Hängebirke und die Trauerweide und die Eleganz, die den Blick nach oben lenkt, erreichen die Schirmform und auch die Säulen bzw. Kegelformen.

Bäume sind Charaktertypen!

Amberbaum
Fichte
Eiche
Trauerbirke
Fächerahorn
Ölpalme