Nein, wir haben keinen großen Teich und es geht in diesem post nicht um eine richtige Ente, sondern um Wirklichkeitsverleugnung. Es ist verständlich, dass Menschen verkaufen wollen und auch ein Geschäftsmodell entwickeln, das die Vorzüge der Produkte anpreist.
Wirklichkeitsverleugnung
Es gibt meistens ein aber. Man kann Informationen weglassen oder beschwichtigen. Eine gute Beratung und Information sagt immer auch klar, was nicht geht und nicht empfehlenswert ist und im Zweifel auch, was aus dem Ruder läuft und sagt eben, wie es wirklich ist. Sonst schädigt man mit halbherzigen Aussagen und es ist nur Gequake, nichts als eine Ente.

Konkret
Es gibt Pflanzen, die wuchern und Wurzelausläufer bilden. Das muss man wissen und vermitteln. Dazu gehört der Sanddorn, die Zwetschge, die Weide, der Essigbaum, der Flieder, die Robinie, die Schlehe, die Goldrute, viele Bambusarten und die Brombeere. Manchmal hilft eine Wurzelsperre, manchmal nicht. Wenn die Wurzeln mehrere Meter tief verlaufen, dann bilden sich die Wurzelausläufer nicht nur kurz unter de Oberfläche, sondern auch tiefer von dem Wurzelstock aus.
Prävention statt Sanierung
Wenn insbesondere bei kleinen Gärten nicht auch gewarnt wird, dass Gehölze zu groß werden und eben Wurzelausläufer bilden und viel Fläche brauchen und auf Dauer Probleme machen, dann führt das zu Schäden. Viele Kunden sagen zurecht, wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich die Pflanze nicht gepflanzt. Im Nachhinein ist es, je später eingegriffen wird, desto kostenintensiver, den Verbreitungsdrang zu stoppen.
Das Ziel der Pflanzen ist die Verbreitung: Unser Ziel liegt oft in der Begrenzung ungehemmten Wachstums zu Lasten der Bürger!

Sanddorn
Brombeere
Zwetschge
Weide
Flieder
Goldrute